Throwback Thursday III: New York

Big Apple

New York, Manhattan, Big Apple, Nikon, Sigma
"Easy Rider" - Nikon D7100 & Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM Art

New York, eine Stadt die man entweder liebt oder hasst - ich war sofort verliebt.

Generell spielte hier die Liebe eine große Rolle, denn diese Reise war unsere Hochzeitsreise. Daher ist New York auch unsere Stadt der Liebe.

Diese Reise war nicht nur mein erstes Mal in New York, sondern auch in den Vereinigten Staaten. Nachdem wir im Juli 2015 geheiratet hatten, buchten wir unsere Hochzeitsreise für Ende September und verbrachten eine wunderbare Woche im Big Apple. 

 

Los ging´s am 24.9.2015, als wir nach ca. 9 stündigem Flug und Transfer gegen Nachmittag unser Hotel im Financial District erreichten. Wir luden nur das Gepäck ab und machten uns sofort, selbstverständlich ausgerüstet mit der Kamera, auf den Weg und entdeckten die Stadt. Es wurde dann zwar schon langsam dunkel und wir spürten schon die Müdigkeit, nichtsdestotrotz spazierten wir noch bis China Town, entdeckten den einen oder anderen Snack und waren einfach nur begeistert. In Deutschland war es schon fast herbstlich als wir abflogen, aber in New York hatten wir auch abends noch sehr angenehm warme Temperaturen. 

Bereits im Vorfeld hatten wir grob unsere Tage geplant und auch schon ein paar Termine vereinbart - so z.B. der Besuch der Aussichtsplattform im 102. Stockwerk des One World Trade Centers, die erst im Mai 2015 eröffnet wurde. Beeindruckend war hier auch der Blick auf das Mahnmal, an dessen Stelle früher die Zwillingstürme standen. Dieses Denkmal ist wirklich sehr gelungen und stellt den Verlust und das tiefe Loch, das für New York und seine Einwohner geblieben ist eindrucksvoll dar. 

Das neu entstandene One World Observatory ist auf jeden Fall einen Besuch wert - man bekommt einen tollen Rundblick auf Manhattan und auch nach Jersey. Für Fotos ist es nicht ganz so gut geeignet, wie beispielsweise Top of the Rocks im Rockefeller Center, denn die Aussicht ist vollverglast.  

Wir nutzten selbstverständlich jede Möglichkeit, die Stadt zu Fuß zu erkunden, so schlenderten wir auch durch den Central Park, um einen Nachmittag im American Museum of National History zu  verbringen, welches westlich des Parks liegt.  Direkt neben dem Eingang trafen wir dann auch unseren neuen kleinen Freund - das Eichhörnchen.

 

Wer New York City besucht, sollte auf jeden Fall die Brooklyn Bridge überqueren. Leider ist diese, vor allem im Laufe des Tages/späten Nachmittags recht überlaufen von Touristen, so dass es stellenweise zu einem leichten Gedränge kommt. Dazwischen rasen dann noch die Pendler mit ihren Fahrrädern über die Brücke, so dass gemütliche Spaziergänge hier eher in den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend möglich sind. Auf der Suche nach der besten Pizza der Stadt landeten wir  direkt am Ufer  unterhalb der Bridge. Dort wurden wir abends, nachdem wir gut gesättigt waren, noch mit einem grandiosen Blick über die Skyline Manhattans und auf die beleuchtete Brooklyn Bridge belohnt.

 

New York bietet aber auch kostenloses Vergnügen - so z.B. die Überfahrt mit der Staten Island Ferry, die an der Freiheitsstatue vorbeiführt und einem gerade in den wärmeren Monaten das stundenlange Anstehen für der Touri-Fähre zu Lady Liberty ersparen kann. Aber auch sonst ist die Überfahrt sehr angenehm, da die Fähre in kurzen Abständen fährt, so dass sie tagsüber recht spärlich besetzt ist. So kann man sich den besten Platz für die besten Fotos aussuchen. Bei dieser Überfahrt konnte meine Frau gut abschalten und auch ich konnte beim fotografieren den Moment genießen. 

Da wir viel spaziert sind, kamen wir natürlich auch am High Line Park vorbei, den wir einfach mal auf der Suche nach einem netten Restaurant so lange gegangen sind, bis wir an der Straße etwas entdecken konnten, das unser Interesse geweckt hat. Dieser Moment kam, als wir das Empire Diner sahen. Ein Trailer, der offensichtlich eine feste Niederlassung bekommen hat.  Wir wurden dort sofort herzlich empfangen von unserem Kellner und als er hörte, dass wir uns auf Honeymoon befinden, überraschte er uns mit einem Dessert auf dem kleine Kerzen brannten. Überhaupt waren wir sofort auf einer Wellenlänge, denn er lebte einige Jahre in Deutschland und was natürlich gleich Gesprächsstoff bot. 

Kurze Zeit vor unserer Reise, habe ich mir noch ein Objektiv besorgt, was mehr Weitwinkel als meine Festbrennweiten besaß. Da ich aber durch die Lichtstärke der Festbrennweiten regelrecht verwöhnt war, musste auch was lichtstarkes her. Also entschloss ich mich für das Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM Art, damit hab ich auch schon länger geliebäugelt.

Nach den ersten Testbildern wusste ich, es war die richtige Wahl: so scharf und ein so tolles Bokeh bei einem Zoom Objektiv, das hat mich sofort begeistert. Dieses Objektiv kann ich jedem empfehlen, der eine D-SLR mit APS-C Sensor besitzt. An der Nikon D7100 hat das Sigma wunderbare Dienste geleistet, ein Nachteil muss jedoch erwähnt werden, es ist kein Leichtgewicht mit 810 Gramm.

Aber nun viel Spaß beim Stöbern in meiner kleinen Auswahl der Reisegallerie von New York City. 


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